Worte zum Tag – 8. Januar 2021

Hauptstadt.TV8. Januar 2021

Liebe HauptstadtTV-Gemeinde,

heute ist der Gedenktag für Galileo Galilei. Nach dem gregorianischen Kalender ist er am 8 Januar vor 379 Jahren gestorben. Galilei war ein italiensicher Universalgelehrter. In der Philosophie, der Mathematik und der Physik hat er großes geleistet. Am meisten bekannt geworden ist er durch seine Forschung im Bereich der Astronomie und der Kosmologie. 11 Jahre vor seinem Tod musste er widerrufen, was er erkannt und bewiesen hatte. Dass sich die Erde um die Sonne bewegt. Die Kirche hatte eine jämmerliche Angst vor den Ergebnissen der Forscher, die doch in der Kirche Wesentliches gelernt hatten und so zu ihren großen Entdeckungen kamen. Denn in der Kirche war doch in der Nachfolge Christi gelehrt worden, dass Gott alles durch sein Wort geschaffen hat. Das Johannes-Evangelium beginnt mit den Worten: „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.“ Nur wenn Gott alles durch sein Wort geschaffen hat, lohnt es sich, auf die Suche nach diesem Wort Gottes zu machen. Und dieses Wort auf menschliche Weise nach zu buchstabieren. Und die Naturgesetze sind der gelungene menschliche Versuch, nach zu buchstabieren, was Gott wie geschaffen hat bzw. welchen Gesetzen Gottes dem Universum bis heute eingestiftet sind. Nur deshalb konnte Galileo Galilei schreiben: „Die Philosophie steht in diesem großen Buch geschrieben, dem Universum, das unserem Blick ständig offen liegt. Aber das Buch ist nicht zu verstehen, wenn man nicht zuvor die Sprache erlernt und sich mit den Buchstaben vertraut gemacht hat, in denen es geschrieben ist. Es ist in der Sprache der Mathematik geschrieben, und deren Buchstaben sind Kreise, Dreiecke und andere geometrische Figuren, ohne die es dem Menschen unmöglich ist, ein einziges Wort davon zu verstehen; ohne diese irrt man in einem dunklen Labyrinth herum.

Gottes Schöpfung lebt eben nicht von Zufällen, sondern von der ihr eingestifteten Logik und Logik kommt von Logos, von Wort, letztlich also auch von dem logos tou theou, dem Wort Gottes. Insofern ist doch zu sehen, dass Galileo viel frömmer war, als die Kirche seiner Zeit. Weil er Gott etwas zutraute. Weil er sich in diesem Zutrauen auf den Weg gemacht hat, das Schöpfungshandeln Gottes nachzuvollziehen. Mit Gesetzen der Mathematik und der Physik nachzuvollziehen, was der so lange Unerklärlichen zugrunde liegt. Und so gefällt mir die Sage, die Galilei nachgesagt worden ist, dass er, der bis zu seinem Lebensende unter Aufsicht dieser ungläubigen und unseligen Inquisition stand, nach seiner Verurteilung gesagt haben soll: Und sie bewegt sich doch. Ja, die Erde bewegt sich. Und so wie sich die Bibel in den in ihr enthaltenen 3 Schöpfungsgeschichten nicht widerspricht, sondern sich selber aufhebt, auf eine höhere Ebene, so geschieht es auch hier bei Galileo Galilei. Die alte Geschichte von Adam und Eva erklärt anderes, als die ca. 400 Jahre jüngere Schöpfungsgeschichte von den 7 Tagen und die wird auf höherer Ebene aufgehoben durch die jüngste Schöpfungsgeschichte von Johannes, der in seiner tiefen Frömmigkeit alles als durch Gottes Wort in Jesus Christus geschaffen ansieht und versteht.

„Gott ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde.“ Ist die Losung für heute aus Psalm 62. Ja, wer Gott selbst als Hilfe und Schutz ansieht und nicht die Vorstellungen von gestern als verbindliches Wort Gottes ansieht, der wird von Gott ins Weite geführt. Der lässt seine Füße von Gott auf weiten Raum stellen und kann so große Schritte machen. Und dem, so schreibt es uns für heute der Hebräerbrief ins Stammbuch, stärkt Gott „die müden Hände und die wankenden Knie“ und so können wir sichere Schritte mit unseren Füßen tun. Denn wenn etwas, was wir entdecken und beweisen können unseren Vorstellungen von Gott widerspricht, dann sollten wir unsere Vorstellungen von Gott ändern, weil er uns wieder einmal voraus war und für uns Größeres bereithält, als wir uns dachten. Bleiben sie gesundBehütet.


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