Worte zum Tag – 6. Januar 2021

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Liebe HauptstadtTV-Gemeinde!

Was eigentlich feiern wir bei dem Kleinen Weihnachten, dem Epiphaniasfest?

Bei Weihnachten ist das klar. Die Geburt Jesu, so wie es uns von Lukas in seinem Evangelium beschrieben wird. Und nun, 12 Tage danach, wird Epiphanias nach den Weihnachtsgeschichte von Matthäus gefeiert. Das ist der Abschluss der Weihnachtszeit. Die mit einem Dutzend Tagen gefeiert wird. Der Weihnachtszwölfer. Ostern, das wichtigere, ältere und größte Fest der Christenheit wird 40 Tage gefeiert. Obwohl es wie bei Weihnachten auch nur zwei vom Staat eingeräumte Feiertage gibt. Aber die Kirche feiert eben länger. Auch wenn es uns ein wenig aus dem Blick gekommen ist. Mir ist von allen Bezeichnungen für diesen 6. Januar die Bezeichnung Christkönigsfest am liebsten. Obwohl diese Tradition noch nicht einmal 100 Jahre alt ist. Der fromme Pius XI hat es erst 1925 so genannt. Aber das leuchtet mir ein, gefällt mir: die 3 Könige aus dem Morgenland beten Gott als König an, beten Jesus Christus, menschgewordener Gott als König in der Welt an. Das ist die eigentliche Epiphanie oder Theophanie – die Erscheinung Christi wird als Erscheinung Gottes gefeiert. In der Kirche unserer Gemeinde in Nikolassee sitzt Christus als König vorn auf dem Altar. Auf einem Thron. Ein wunderbares Bild für die Königsherrschaft Jesu Christi. Eines meiner Lieblingslieder ist „Jesus Christus herrscht als König“. Es ist bei den Himmelfahrtsliedern unter Nr. 123 zu finden. Gut zu merken. Aber vielleicht würde es besser passen zu Epiphanias.

Jesus Christus herrscht als König, alles wird ihm untertänig, alles legt ihm Gott zu Fuß.

Aller Zunge soll bekennen, Jesus sei der Herr zu nennen, dem man Ehre geben muss.

Fürstentümer und Gewalten, Mächte, die die Thronwacht halten, geben ihm die Herrlichkeit;

alle Herrschaft dort im Himmel, hier im irdischen Getümmel ist zu seinem Dienst bereit.

Gott ist Herr, der Herr ist Einer, und demselben gleichet keiner, nur der Sohn, der ist ihm gleich;

dessen Stuhl ist unumstößlich, dessen Leben unauflöslich, dessen Reich ein ewig Reich.

Gleicher Macht und gleicher Ehren sitzt er unter lichten Chören über allen Cherubim;

in der Welt und Himmel Enden hat er alles in den Händen, denn der Vater gab es ihm.

Jesus Christus ist der Eine, der gegründet die Gemeine, die ihn ehrt als teures Haupt.

Er hat sie mit Blut erkaufet, mit dem Geiste sie getaufet, und sie lebet, weil sie glaubt.

Ihnen steht der Himmel offen, welcher über alles Hoffen, über alles Wünschen ist.

Die geheiligte Gemeine weiß, daß eine Zeit erscheine, da sie ihren König grüßt.

Ich auch auf der tiefsten Stufen, ich will glauben, reden, rufen, ob ich schon noch Pilgrim bin:

Jesus Christus herrscht als König, alles sei ihm untertänig; ehret, liebet, lobet ihn!

In der Theologischen Erklärung von Barmen haben sie damit radikal ernst gemacht. Weil sich da einer nicht nur als Führer feiern ließ, sondern über alles und alle entscheiden wollte, hat die Bekennende Kirche ganz klar nein gesagt.

„Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben. Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.“

Die Bekennende Kirche wollte nur Jesus Christus als ihren König anerkennen und keine anderen Herren neben ihm. Und wer das ernst nahm, hat sich und sein Leben damals in Gefahr gebracht. Ich habe in diesen Tagen eine doppelt Frohe Botschaft in 5 Worten gelesen und gehört und geglaubt: Gott existiert. Du bist es nicht!

Ja, wir müssen es nicht sein. Denn wir wissen mit dem alten Bundespräsidenten Heinemann: Die Herren der Welt gehen. Unser Herr aber kommt. Und so stimme ich ein mit Ihnen in den alten Gebetsruf: Ephanata: Herr komm. Bald.

Und bete am Tag des Festes der Erscheinung des Herrn mit der Losung aus Psalm 84: „HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt!“ „Da die Weisen den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an.“ ist der Text, der uns heute am Epiphanias-Tag etwas lehren will. Ich glaube ihm. Bleiben sie gesundBehütet.


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