Worte zum Tag – 28. Februar 2021

Hauptstadt.TV28. Februar 2021

Liebe HauptstadtTV-Gemeinde,

So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir.“ Schreibt Jesaja im 43. Kapitel. Die Losung für heute. Und im 1. Korintherbrief im 4. Kapitel lesen wir „Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.“

Wenn sie euch aber vor … die Obrigkeiten und die Gewalten führen, so seid nicht besorgt, wie oder womit ihr euch verantworten oder was ihr sagen sollt; denn der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.“ Schreibt Lukas.

Ein chinesischer Christ war wegen seines Glaubens inhaftiert worden und hatte schon eine lange Zeit im Gefängnis verbracht. Schließlich wurde er vor Gericht gestellt. „Glauben Sie immer noch an das Christentum?“, fragte ihn der Richter mit ironischem Unterton. – „Nicht das Christentum ist es, woran ich glaube …“, antwortete der Mann. „Ach nein? Woran denn?“ – „Ich glaube an Jesus Christus, also nicht an eine Religion, sondern an eine Person“, erwiderte der Gläubige. „Unterlassen Sie diese Wortklaubereien!“, entfuhr es dem Richter. „Sie verstehen mich nicht richtig“, antwortete der Christ. „Sie können die Kirchen schließen, die Christen einkerkern oder töten, jede Religionsausübung verbieten und sogar die Bibeln verbrennen – aber können Sie Jesus Christus antasten? Er lebt ewig; Er lebt in meinem Herzen, Sie können Ihn nicht herausreißen! Und wenn Sie mich töten, werde ich für immer bei Ihm sein.“ Nein, das war keine Wortklauberei, sondern eine wichtige Unterscheidung! Eine Religion ist ein System von Ritualen und Überzeugungen. Sie ist durch ihre soziale und kulturelle Umgebung beeinflusst und mit Irrtümern und menschlichen Schwächen behaftet. Der biblische Glaube dagegen ist eine reale und persönliche Beziehung zu dem lebendigen Gott und seinem Sohn Jesus Christus. Dazu gehört, dass man Christus kennt, an Ihn glaubt, Ihm vertraut, Ihn liebt und für Ihn lebt. So ist es bei uns als Christen.

Im Islam aber ist Islam, also Unterwerfung gefordert. Ich könnte das nicht. Ich wollte das nicht. Aber ich werde mich immer, mein Leben lang dafür einsetzen, dass jemand, der das will, das auch kann. Wann er will. Wo er will. Überall auf Erden. Das ist die Religionsfreiheit. Und die ist ein Menschenrecht. Und soll es auch immer bleiben. Denn Menschenrechte sind immer und überall gültig. Und auch wenn sie nicht überall praktiziert werden, bei uns ja. Egal wie sich andere verhalten. Egal ob dort, wo sie oder ihre Eltern oder Großeltern herkamen, dieses Recht auch gilt. Von Muslimen für Christen garantiert wird.

Niemand muss bei uns in Europa wohnen. Aber wer hier wohnen will, muss akzeptieren, was wir uns über Jahrhunderte hinweg erkämpft und erarbeitet haben. Was bei uns von einer Mehrheit gewollt ist. Das gilt! Im Rahmen der Meinungsfreiheit kann man davon abweichen. Kann man eine andere Meinung vertreten. Aber muss wissen, ab wann man sich strafbar macht. Damit das in Frankreich besser geklärt ist als bisher, hat die französische Nationalversammlung jetzt in erster Lesung ein umstrittenes Gesetz gegen Islamismus gebilligt. 347 Abgeordnete waren dafür. Dagegen 151! Deutlich weniger Abgeordnete als ein Drittel. Das „Gesetz zur Stärkung der Prinzipien der Republik“ ist dringend nötig. Ist Ergebnis eines dringend notwendigen Bewusstseins-Wandels. Denn die Franzosen waren dabei, ihre Laizite’ zu verraten. Und wir sind dabei, in dem wir ständig ein Auge zudrücken, unser Grundgesetz zu verraten. Werden zwei Augen zudrückt, ist dann blind. Denn auch ein positiver Rassismus, der immer sagt: „Die sind halt so“ oder „Die brauchen noch ein wenig Zeit“ ist Rassismus. Und genauso dumm wie der andere. Denn beim Recht gibt es keinen Rabat. Es müssen sich alle in gleicher Weise daran halten. Das ist der Kern des Rechts. Das Gesetz, von manchen nicht zu Unrecht als Anti-Islamismus-Gesetz bezeichnet, ist kein Anti-Islam-Gesetz. So verleumden es nur die von rechts und links. Die einen voller Wohlwollen, die anderen mit Ekel. Es stärkt 1. die Neutralität des Öffentlichen Dienstes. Denn das, was für alle ist, muss ne-utral bleiben. Darf keine der möglichen Seiten vertreten. Ist nur dem Recht verpflichtet. Was in der Demokratie eine Mehrheit festgelegt hat. Und gibt endlich ein Grundlage für die Bekämpfung von Online-Hass und stellt sich klar gegen Aufrufe zum Hass. Und es überwacht 2. endlich das Home-schooling. Denn dort, wo Kinder in Blasen großwerden, ist die Benachteiligung von morgen vorprogrammiert. Demokratie lebt nur dann morgen noch, wenn heute nicht die Erwachsenen von morgen für krude Ideen gekapert werden. Nicht nur der Einzelne ist den Menschenrechten verpflichtet. Sondern auch Organisationen. Deshalb müssen 3. auch sie besser und daher verstärkt überwacht werden. Daher müssen auch alle religiösen Gemeinschaften genauso transparent sein. Da kann man nicht bei arabischen oder türkischen Gemeinschaften ein Auge zudrücken und sagen „die sind doch erst so neu hier.“ So schafft man letztlich saudische oder türkische, tunesische oder algerische Exklaven. Also Kolonien des Südens im Norden. „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ gilt weltweit und immer. Und wir wollen in Europa nicht, dass Lieder gegen die Allgemeinen Menschenrechte oder unsere Grundordnung, bezahlt von anderen Ländern, in europäischen Hinterzimmern gesungen werden. Wer das will? Es gibt genug Orte in der Welt, wo man das kann! Leider. In Zukunft aber nicht mehr hier. Zu mindestens nicht mehr in Frankreich. Wenn eine Frau freiwillig als Jungfrau in die Ehe gehen will, kann und darf sie das. Aber niemand darf sie zukünftig mehr zwingen, ein Zertifikat dafür vorzulegen. Leider gibt es immer noch genug Orte in der Welt, wo man für Polygamie nicht nur schwärmen darf, sondern auch Frauen wie Dinge, wie Untergebene heiraten kann. Nun aber nicht mehr in Frankreich. Es wird in Zukunft besser überprüfbar sein. Und daher besser zu ahnden. Wer das will…niemand muss hier leben. Zumindest darf er es nicht so. Und daher soll nun auch mit größer Verbindlichkeit gelten als bisher, dass niemand mit Zwang verheiratet werden darf. Das Gesetz ist notwendig. Ein Vorzeigeprojekt von Macron? Ja, das kann man vorzeigen. Aber es bleibt zu befürchten, dass wir weitere brauchen. Nicht nur als Ergänzung in Frankreich, sondern auch in anderen Ländern. Am besten dann doch gleich für Europa. Denn das Problem haben alle. Manche nur noch nicht jetzt. Aber die, die es noch nicht haben, fürchten es jetzt schon und werden zustimmen. Da sind sie ganz geradlienig. Bleiben sie gesundBehütet.


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