Worte zum Tag – 25. November 2020

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Liebe Schwestern und Brüder,

Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt.“ schreibt der wichtige und erste Prophet Amos. Schreibt er für uns? Ja, denn er richtet Gottes Wort aus. Damals vor über 2800 Jahren im Südreich und heute bei uns. Es galt und gilt. Judentum und Christentum haben nichts gegen Wein. Noah hat ihn nach der Sintflut getrunken und wir trinken ihn auf Einladung Jesu beim Abendmahl. Es geht also um das rechte Maß. In Maßen und mit anderen und nicht in Massen in elitären Runden.

Und Jesus rechtfertigt die Frau, die ihn mit kostbarem Nardenöl salbt und sagt seinen über diese Verschwendung erbosten Jüngern. „Lasst sie! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis.“ Also auch hier geht es nicht gegen Parfüm oder Wohlgerüche an sich. Sie haben ihren Sinn. Sind gute Gaben Gottes. Es geht um sinnlose Verschwendung, die sich über andere in ihrer Not erhebt. Und dabei nicht einmal merkt, dass das Land in den Untergang treibt.

Also führt gern ein gutes Leben, in Maßen und mit dem Blick auf andere, ihre Not und die Not des Landes. Führt ein gutes Leben, damit ihr Kraft habt für Euer Engagement für eine andere, gerechtere Gesellschaft. Denn darum geht es Amos. Und ihm geht es als Propheten Gottes darum, dass allen Menschen geholfen werde. Es ist genug für alle da. Wir müssen nur sinnvoller miteinander teilen. So dass es zu einem sinnvollen guten Leben für alle reicht. Das könnte auch heute gelingen. Denn es würde weltweit für die über weltweit 7,5 Mrd. Menschen. Das Problem ist nicht, dass nicht genug da ist, sondern dass wir noch immer keine klugen Formen nationalen, kontinentalen oder gar globalen Managements haben, die dafür sorgen würden, dass wir besser miteinander teilen.

Gott hat fast 3000 Jahre gebraucht von König David bis zur Deklaration der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen 1948, um uns Menschen im Hören auf dieses Wort Gottes die Einsicht und den Mut zu vermitteln, dass diese Menschenrechte deklariert worden sind. Und jetzt gelten. Für alle Länder, die der UNO beigetreten sind. Im Wissen darum, dass nun auch die Allgemeinen Menschenrechte für sie gelten.

0,7 sollen und wollen und müssten wir ausgeben für Entwicklungshilfe für die ärmsten Staaten der Erde. Aber wann haben wir das je erreicht? Respekt für China, dass sie wenige Jahrzehnte nach dem Großen Sprung unter Mao, der Millionen Menschen das Leben kostete, nun wirklich den Großen Sprung geschafft haben und in rund 30 Jahren fast einer Milliarde Menschen einen gewissen Grundwohlstand ermöglicht haben. Genug zu essen, ein Dach über dem Kopf. Bis sie auch die allgemeinen Menschenrechte leben können, die ihnen zum Teil noch vorenthalten werden, muss unsere Forderung laut und lauter werden, bei allem Respekt für das schon Geschaffene. Aber unser Land, unsere Erde treibt auf den Abgrund zu, in den Untergang des Bisherigen im Klimawandel. Und mit über 70 Millionen Menschen im Jahr 2019 auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Not haben wir auch einen in der Menschheitsgeschichte traurigen Rekord erreicht. Und leider sind unsere Gesellschaften gespalten, wie wir es jetzt bei der höchsten Wahlbeteiligung in der Geschichte der Vereinigten, aber im Grunde Gespaltenen Staaten von Amerika sehen können. Rund 70 Millionen wählten Trump, der Amerika great again machen wollte. Und sogar 75 Millionen wählten Biden, der die Gespaltenen Staaten versöhnen muss. Und soll. Und wie Trump vor 4 Jahren nun 306 Wahlmänner auf sich vereinigen kann. So viele wie vor 4 Jahren Trump, der das damals als Erdrutschsieg bezeichnete. Aber auch Deutschland erlebt eine Spaltung, noch lange keine Mehrheit, aber unversöhnlich wie AfD-Leute, Verschwörungstheoretiker und Reichsbürger, die einer gewählten Regierungschefin den Tod wünschen. „Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt.“ Gott lädt uns ein, besser aufeinander zu hören und zu teilen. Und so schreibt Paulus damals vor bald 2000 Jahren den heutigen Lehrtext an Timotheus: „Den Reichen in der gegenwärtigen Welt aber gebiete, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung nicht auf den flüchtigen Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles in reichem Maße zukommen und es uns genießen lässt. Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein und ihren Sinn auf das Gemeinwohl richten. So verschaffen sie sich eine gute Grundlage für die Zukunft, die dazu dient, das wahre Leben zu gewinnen.“ Bleiben sie gesundBehütet.


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