Worte zum Tag – 18. März 2021

Hauptstadt.TVHauptstadt.TV18. März 2021

Liebe HauptstadtTV-Gemeinde,

Wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.“ aus Römer 14 ist der Lehrtext für den heutigen Tag. Mancher mag jetzt denken, das wäre Schicksalsergebenheit. Mitnichten. Das Gegenteil ist der Fall. Denn das Schicksal ist uns geschickt. Wer daran glaubt, fügt sich darein. Nimmt es einfach an. Unterwirft sich. Aber an den lebendigen Gott glauben, ist das Gegenteil von Schicksalsergebenheit. Denn mit dem lebendigen Gott kann man reden. Anders als mit dem Schicksal, dem Fatum. Das ist stumm und über mich verhängt.

Wer Gott glaubt, kann mit Gott reden, wie es Abraham getan hat. Abraham, der aus Ur stammende Stammvater der 3 großen Schriftreligionen, hat sogar mit Gott gehandelt. Als es um die Rettung von Sodom und Gomorrha ging.

Abraham blieb stehen vor dem HERRN und trat herzu und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen? Es könnten vielleicht fünfzig Gerechte in der Stadt sein; wolltest du die umbringen und dem Ort nicht vergeben um fünfzig Gerechter willen, die darin wären? Das sei ferne von dir, dass du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, sodass der Gerechte wäre gleich wie der Gottlose! Das sei ferne von dir! Sollte der Richter aller Welt nicht gerecht richten? Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben. Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, zu reden mit dem Herrn, wiewohl ich Erde und Asche bin. Es könnten vielleicht fünf weniger als fünfzig Gerechte darin sein; wolltest du denn die ganze Stadt verderben um der fünf willen? Er sprach: Finde ich darin fünfundvierzig, so will ich sie nicht verderben. Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man könnte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen. Abraham sprach: Zürne nicht, Herr, dass ich noch mehr rede. Man könnte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: Finde ich dreißig darin, so will ich ihnen nichts tun. Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit dem Herrn zu reden. Man könnte vielleicht zwanzig darin finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen. Und er sprach: Ach, zürne nicht, Herr, dass ich nur noch einmal rede. Man könnte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen. Und der HERR ging weg, nachdem er aufgehört hatte, mit Abraham zu reden; und Abraham kehrte wieder um an seinen Ort.

Nicht einmal, nicht zweimal, nicht dreimal, sondern 6 mal bestürmt Abraham Gott und versucht Gott die Rettung von Sodom abzuhandeln. 50 oder 45 oder 40 oder dreißig oder 20 oder sogar nur 10 Gerechte könnten es in Sodom sein und dann soll Gott Sodom verschonen. Aber es waren eben nicht einmal 10 Gerechte in Sodom. Und so wurde Sodom doch vernichtet. 6 Angebote, 6 Bitten wagt Abraham. Der uns doch weil er der Stammvater ist, Vorbild sein soll und kann. So redet Abraham, der Vater von vielen, so heißt sein Name aus dem Hebräischen übersetzt, mit Gott. 6 Mal das sind so viele Male wie Gott gearbeitet hat, ehe er die Welt erschaffen hatte. Und dann erst ruhte er von dieser Anstrengung am Sabbat. So reden kann mit Gott, dem er sich ja selber als Geschöpf verdankt, nur einer, der voll von Vertrauen und Liebe zu Gott ist. „Wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.“ Aber weil Gott eben den Menschen sich zum Bilde geschaffen hat, kann dieser Mensch auch mit Gott reden. Er soll sich nicht dem Schicksal ergeben, sondern soll und kann und darf es mit Blick auf Gott in die eigenen Hände nehmen. Gott hat uns zu seinem Kooperator, zu einem Mitwirkenden geschaffen. Gott will, dass wir seine Schöpfung formen, entwickeln, auswickeln, was in ihr angelegt ist. Wenn ich mich ganz von Gott umfangen, getragen und gehalten sehe, dann kann ich zu mich zu der Größe aufrichten, die Gott mir geschenkt hat. Kann Gott mit meinen Gebeten bestürmen und in diesem Dialog mit Gott wachsen. Und erlebe dann, wie König David in Psalm 8, wo David betet: „Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst. Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott.“ Der Glaube an Gott macht Juden und Christen eben nicht kleiner, sondern größer als sie scheinbar sind. Deshalb nehme ich mich gern aus Gottes Hand an und sehe, zu welch Großem Gott mich für fähig hält. Was er mir zutraut. Bleiben sie gesundBehütet.


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