Worte zum Tag – 12. September 2020

Hauptstadt.TV12. September 2020

Liebe HauptstadtTV-Gemeinde,

Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.“ betet König David in Psalm 24. Wenn alles, was ist, zu Jemandem gehört, Jemandem gehört, dann muss auch das Größte, was wir sehen, zu jemandem gehören. Die Erde und was darinnen ist und der Erdkreis und die darauf wohnen. Und während hier auf der Erde, jemandem nur etwas so lange gehört, wie er lebt, so ist die Erde des Herrn, so lange ER ist. So lange Gott lebt. Die Vorstellung, die Idee, das alles Kleine jemandem gehört, aber das Größte nun ausgerechnet nicht, scheint mir absurd. Wenn alles was ist, einen Grund hat, aber das ganze Alles, das ganze All keinen Grund haben soll, verstehe ich das nicht. Das ist nicht logisch. Hätte ich einen Sprung im Verstand, in meiner Vernunft, die alles vernimmt, dann könnte ich so unlogisch denken. Aber ich will es nicht. Natürlich will ich so viel wie möglich von der Naturwissenschaft verstehen. Naturwissenschaft leuchtet mir ein. Sie fasziniert mich. Ich bin begeistert von ihr. Man muss sich nur den Schöpfungsbericht von Adam und Eva und den späteren, dass Gott die Welt in 7 Tagen geschaffen hat, anschauen, und dann versteht man, dass auch in der Bibel ein Erkenntnisfortschritt da ist. Nicht nur von dem, wie Gott handelt, sondern auch wie Menschen ihre Welt, die von Gott geschaffen ist, immer besser verstehen.

Und deshalb kann ich die nicht verstehen, die einen Widerspruch hineingeheimnissen in die Lehren von Schöpfung und Evolution. So als ob sie sich gegenseitig ausschließen würden. So als ob nur eines von beiden wahr sein könnte. Ich verstehe und begreife die Evolution und die Schöpfung. Ich glaube beides – Creation und Evolution. Man kann sogar eines durch das andere besser verstehen. Wenn man seinen Verstand nicht an der Kirchentür abgibt. Wozu einen aber niemand zwingen kann und niemand zwingen darf.

Wenn  Gott die Welt geschaffen hat und den Urknall gewollt hat, aus dem sich wie bei der Zeugung nicht ein Mensch, sondern der ganze Kosmos ergibt, dann kann ich ihn als den Schöpfer der ganzen Welt glauben. Und zugleich sehen und verstehen, dass weil eben Gott in seiner großen Güte der Schöpfer der Welt gewesen ist, sie auch so vernünftig, so der Vernunft, die uns Gott geschenkt hat, zugänglich ist. Ohne ihn wäre alles vielleicht wohl nur ein einziges Chaos. Ohne jede Evolution. Ohne jede Fortentwicklung. Und deshalb spreche ich begeistert das Glaubensbekenntnis von David mit: „Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.“ Und aus diesem Glaubensbekenntnis erwächst Weisheit. Klugheit ist etwas anderes. Die rechnet und berechnet sich den eigenen Vorteil. Aber weise wird, wer zuhört, wer sich nicht überhebt, sondern versucht zu verstehen im Zu-Hören. Und so konnten der Theologe Kopernikus und Kepler auch weil sie Gott glaubten, dass Gott alles durch sein Wort geschaffen hat, dieses Wort versuchen zu entdecken. Und auf der Suche haben sie die modernen Naturgesetze entdeckt. Denn die kann nur entdecken, wer glaubt, dass Gott alles nicht willkürlich, sondern logisch, in sich stimmig durch sein Wort geschaffen hat. Und deshalb fordert uns Paulus mit der Gemeinde in Ephesus zu Recht auf: „So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise.“ Ja, ich will ein Weiser werden. Denn Kluge gibt es schon genug. Die alles berechnen, sich ihren Vorteil ausrechnen. Lasst uns weise werden. Denn weise kann man nicht sein, sondern nur immer wieder werden. Bleiben Sie gesundBehütet!


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