Worte zum Tag – 03. September 2020

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Liebe HauptstadtTV-Gemeinde,

Sorge im Herzen bedrückt den Menschen; aber ein freundliches Wort erfreut ihn.“ aus dem Buch der Sprüche ist die Losung für den heutigen Tag. Wir sollten es mittlerweile alle wissen, dass ein Mensch viel Kritik ertragen kann, wenn er sich angenommen fühlt. Kritik bringt uns voran. Aber wir können sie nur hören, wenn wir uns gehalten und getragen fühlen. Denn dann hat es ja auch Sinn, dass ich annehme, was mir ein anderer sagt. Wenn ich mit ihm noch ein Stück Weg gemeinsam gehen will. Wenn ich weiß, dass wir verbunden sind auch für die Zukunft. Dann lohnt es sich, auf den anderen, den Nächsten, einzustellen. Dann passen wir auch besser zueinander. Dann gelingt uns gemeinsam mehr. Aber wenn einer einen anderen Weg gehen will, mich nicht annimmt, mich sogar ablehnt, dann lohnt es doch auch gar nicht, sich nach dem zu richten, was er mir sagt. Deshalb sollten wir nicht die Sorge im Herzen des Nächsten vermehren, sondern ihn annehmen durch freundliche Worte. Dann sind wir verbunden, dann gucken wir in dieselbe Richtung. Und dann können wir auch offen und liebevoll klar sagen, was wir uns anders wünschen. Da wo Freude ist, ist nicht nur das Ohr offen, sondern auch die Augen und das Herz. Wo Freude ist, kann viel gelingen. Ich rede bewusst mit der Bibel von Freude. Und nicht von Spaß. Spaß ist ein neues Wort. Wir verwenden es erst rund 2 Jahrhunderte. Spaß ist Zerstreuung. Spaß ist Kurzweil. Spaß kommt schnell und vergeht noch schneller. Spaß ist etwas für die Augen, was noch bis ins Hirn kommt. Aber nicht bis ins Herz. Achten sie mal drauf, wie Menschen die Worte verwenden. Sie sind auch ohne das zu wissen, viel genauer als sie selber ahnen. Und deshalb gilt die Aufforderung von Paulus an die Gemeinde in Ephesus: „Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ Das ist auf eine schöne Weise eine Erklärung des Dreifachgebotes der Liebe: Weil Gott mir vergibt, kann ich Gott lieben. Denn Gott ist der Mächtigste, der Kraftvollste überhaupt. Und wenn er mir nahe sein will, dann reagiere ich darauf voller Dankbarkeit und Freude. Und so wie Gott mir seine Nähe und Zuneigung schenkt, so kann ich nun meinerseits meinem Nächsten ha sein, ihm vergeben und ihm freundliche Worte sagen. Eigentlich ist das ein perpetuum mobile. Ich weiß, dass es das nicht gibt. Aber dort, wo Gott mit seiner Liebe, seiner Dynamis, seiner Kraft mich ändert, bekomme ich immer neue Kraft und Freude und andere fragen sich und irgendwann mich nur noch: Wie machst du das nur? Und meine Antwort ist: In dem ich Gott glaube. Bleiben Sie gesundBehütet.


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