25. Juli 2020

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Liebe HauptstadtTV-Gemeinde, „Gerechtigkeit führt zum Leben; aber dem Bösen nachjagen führt zum Tode.“ aus dem Buch der Sprüche Salomos ist die Losung für heute. Gerechtigkeit ist das Entsprechende, das Gottes Willen oder einer Situation Angemessene. Wie im rechten Winkel stimmt es zu Gott, stimmt es zu seinem Willen oder seinem Auftrag. Das Gerechte ist, was gerade ist, was richtig ist und passend. Also das, was dem Rechtsgefühl Gottes oder eben einer breiten Mehrheit entspricht. Das Unrechte, das Unrechtmäßige ist deshalb das, was nicht gerade ist, was falsch ist und nicht passt. Und solche Gerechtigkeit führt zum Leben. Schon mitten im Leben. Denn wer sich angemessen und passend verhält, wird von den Anderen geschätzt, geachtet und kann mit ihnen gut leben. Er hat Anteil an ihrem Leben. Und deshalb das Leben in Fülle, in der Gemeinschaft der Mitmenschen, der Nächsten. Und wer nun Gottes Gebot achtet, sich ihm gegenüber gerecht, angemessen, passend und richtig verhält, der wird von Gott bewahrt. Über den 2. Geburtstag hinaus. Weil Gott ihn nicht ins Nichts gleiten lässt. Sondern bewahrt. An seiner, an Gottes Seite. Und damit über unsere Leben hinaus. Aber wer dem Bösen nachjagt, der geht in eine andere Richtung. Bei Gott ist das Licht, denn von ihm geht es aus. Bei Gott ist die Fülle des Lebens. Aber wer in eine andere Richtung, als die auf Gott zu läuft, der läuft eben ins Nichts. Wenn Gott alles geschaffen hat, was wir bis heute glauben, dann geht der, der sich von Gott abwendet, aus der Schöpfung des Schöpfers heraus. Aber wer dann angesichts des eigenen Todes sich noch immer nicht abwendet von dem Nichts, sondern sich immer weiter abwendet von Gott, der geht in den ewigen Tod. Das Böse ist nicht der Teufel der uns verführt oder irgendeine geheime Kraft, der wir nicht widerstehen könnten, sondern das Böse ist der Widersatz, der Widerspruch zu Gott. Ist die lange Weile, in der wir uns nicht zu Gott, dem wir unser Leben verdanken, orientieren. Sondern einfach so vor uns hin wursteln. In uns selbst versponnnen. Oder wie es Augustinus so treffend sagt, in uns selbst verkurvt. In uns selbst verstrickt. Und uns nicht frei machen für Gott um so frei zu werden, zu einem neuen, bleibenden, ewigen Leben aus Gott. Und deshalb hat Jesus gleich zu Beginn seiner großen Predigt auf dem Berge, seiner Bergpredigt gesagt: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ Denn Gerechtigkeit führt eben zum Leben. Wie es schon König Salomo in seinen Sprüchen wusste. Bleiben sie gesund behütet.


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