18. Juli 2020

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Liebe HauptstadtTV-Gemeinde, „Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.“ aus dem 2. Brief an die Korinther ist die Losung für heute. Jahrhunderte lang ist der Richterstuhl Christi immer als etwas vorgestellt worden, vor dem man Angst haben muss. Aber wer das so sieht, der hat Christus noch nie gesehen. Der ist noch nie dem vom Tod auferweckten Auferstandenen begegnet. Denn Jesus, Gottes Sohn, hat doch, als er sich auf ein Leben unter unseren Bedingungen eingelassen hat, genau erlebt wie schwierig, wie schmerzhaft Leben unter unseren menschlichen Bedingungen sein kann. Und deshalb hat ihn Gott doch zu uns Menschen gesandt, weil Gott uns unter unseren Bedingungen erleben und kennen lernen wollte. Und Paulus verspricht uns doch, dass wir vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden. Zum einen werden wir offenbar. Das heißt, das ganze Geflecht unserer Prägungen, die uns ausmachen, wird dann offenbar. Es wird sichtbar, es wird verständlich. Und manches, was heute vielleicht nicht einmal wir selbst wissen, wird offenbar. Zum anderen ist der Richter, der da sitzen wird, doch voller Gnade. Er will sich nichts beweisen, er muss Gott nichts beweisen, sondern er ist voller Zuwendung zu uns. Jesus hat uns doch das Dreifachgebot der Liebe als wichtigstes Gebot gegeben. Und das bindet doch nicht nur uns. Sondern auch ihn, Jesus. Und Gott. Gott liebt natürlich auch Gott wie sich selbst und seinen Nächsten wie einen anderen. Und erst recht Jesus, der Gott liebt und seinen Nächsten, mich, wie sich selbst. Und da sollte ich noch Sorge haben vor dem Richterstuhl Christi? Das ist absurd. Das ist Panikmache. Das ist unsägliche, unerträgliche Angstmache. Aber: Und das sagt uns die Losung für heute auch als Mahnung, als Orientierung: Das Leben ist nicht just for Fun. Das Leben hat auch einen Sinn. Den Gott ihm gegeben hat und geben will. Und Gott will, dass wir ihn danach fragen. Das wir diesen Sinn bei ihm und mit ihm suchen. Und das ist dann auch nicht wieder irgendwelche Quälerei, wie die Kirche über Jahrhunderte lehrte, sondern das ist pure Freude, weil es unsere reine Bestimmung ist. Daher freue ich mich vor dem Richterstuhl Christi eines Tages offenbar zu werden. Und bin gespannt, ob ich mit dem, was ich lebe, das was Gott von mir will, getan habe. Und ein letztes: wir alle sollen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden. Und werden alle mit derselben Liebe und Gnade gemessen. Deshalb bin ich in dieser wichtigen Frage ganz bei Origines und Karl Barth, den beiden großen Theologen, die mit dem Blick auf die Liebe Christi nur sehen und sagen konnte, dass Gott will, dass allen Menschen geholfen werde. Und da wird Gott schon Wege finden. Das walte Gott. Bleiben sie gesundBehütet.


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