17. Juli 2020

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Liebe HauptstadtTV-Gemeinde, die Losung für heute kommt aus den Seligpreisungen Jesu, aus dem Matthäusevangelium. „Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ Wie denn auch sonst, sollte man Gott schauen? Man sieht doch nur mit dem Herzen gut, weiß auch viel später der Kleine Prinz von Saint Exupery. Also eine ganz klare Folge: Wer reinen Herzens ist, der kann Gott schauen. Mit dem Herzen. Unser Fehler ist doch, dass wir Gott immer mit den beiden Augen sehen wollen. Und die hat uns Gott nun aber mal nur dafür gegeben, um in den 4 Dimensionen von Länge, Breite, Höhe und Zeit zu sehen. Die hat Gott zwar geschaffen. Aber er ist kein Teil von ihnen. Bestenfalls können wir in unserem Leben Gott mit dem Herzen schauen, denn das Herz ist zwar Teil der Schöpfung, aber es ist zugleich der Quellpunkt unseres Lebens. Schlägt das Herz, leben wir. Hört es auf, hören wir auf. Hier also können wir Gott schauen. Allerdings eben nur wenn das Herz rein ist und nicht schon von so vielen anderen Gedanken, Hoffnungen und Enttäuschungen unrein geworden ist, gebrochen ist wie ein Spiegel in viele Einzelteile. Wo das Herz rein ist, wo es sich also nicht vermengt hat mit so vielem anderen, auf das man sein Herz auch setzen kann, da kann es Gott schauen in seiner Andersartigkeit, seiner Güte und Fremdheit. Und wer Gott schauen kann mit seinem reinen Herzen, der wird selig, dessen Seele wird voll von dieser Erfahrung. 9 Seligpreisungen gibt es insgesamt in der Bergpredigt Jesu. 3 mal 3 also. Das griechische Wort Makarios kann man auch mit glücklich übersetzen. Aber glücklich sein ist etwas, was mehr oberflächlich ist. Es kommt schnell und geht leider auch wieder schnell. Glück berührt den Verstand, den Kopf. Ich merke, mir ist etwas gelungen, mir geht es gerade richtig gut. Glück berührt die Seele, macht sie leichter, gar beschwingt. Aber es dringt nicht bis in die Seele vor. Es ist eher oberflächlich. So wie der Spaß auch schnell kommt und wieder verfliegt, so ist auch das Gefühl des Glücks nicht so tief, wie das der Freude. Die Psalmen haben viele solche Seligpreisungen, solche Makarismen, wie man vom Griechischen, der Sprache des Neuen Testaments abgeleitet sagt. Und ist nicht auch Makarios, Gesegneter, Seliggepriesener ein schöner Name? Ich wünsche ihnen, dass sie heute ein Makarios sind, ein Gesegneter Gottes. Bleiben sie gesundBehütet.


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